Die Rente ist unsicher

Unsere Rentenversicherung steckt in Schwierigkeiten. Nach dem Krieg konnte man nur ein umlagefinanziertes Rentensystem aufbauen. In den ersten Jahrzehnten hat man den schrittweisen Umstieg in ein kapitalgedecktes System verschlafen. Bei Einführung der gesetzlichen Rente lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei 66 Jahren. Glücklicherweise leben wir mittlerweile im Durchschnitt wesentlich länger, aber leider wurde das Eintrittsalter in den Ruhestand nicht angepasst. Im Gegenteil: Der Vorruhestand ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Stagnierende Beschäftigenzahlen bei wachsender Rentnerschaft führt zu einem krassen Missverhältnis zwischen Beitragszahlern und Leistungsempfängern. Die Lösung der sich jedes Jahr verschärfenden Situtation stellt eine große Herausforderung für unsere Solidargemeinschaft dar.

Umso wichtiger wird die private Vorsorge. Den meisten Menschen fällt es jedoch schwer, auf den gegenwärtigen Konsum zu Gunsten einer zusätzlichen Rente im Alter zu verzichten. Altersarmut ist keine dunkle Fiktion aus einem unwahrscheinlichen Szenario, sondern eine realistische Prognose für weite Teile der Bevölkerung.

Die Notwendigkeit zur zusätzlichen privaten Vorsorge wird von vielen Menschen nicht gesehen. Dazu passt, dass die meisten Arbeitnehmer ihre zukünftigen Rentenansprüche überschätzen. Ein ehemaliger Arbeitsminister hat mit seinen überoptimistischen Prognosen zur Vorsorge-Müdigkeit beigetragen. Eine fahrlässige Politik, die jetzt eine rechtzeitige Korrektur erschwert.

Unsere Rechner prognostizieren die zu erwartenden Alterseinkünfte für Arbeitnehmer, Selbstständige, Beamte und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes. Sie können finanzielle Deckungslücken im Ruhestand aufzeigen. So wird ein Beitrag zum notwendigen Umdenken geleistet. Gleichzeitig können wir ausrechnen, wieviel Beitrag jetzt gezahlt werden muss, um die Versorgungslücken im Ruhestand zu schließen. Nutzen Sie unser Know-how für Ihren Internet-Auftritt!

Beispiele für unsere webbasierten Rentenrechner

Home Für den Internet-Auftritt des ZDF haben wir einen Rentenrechner erstellt, der nicht nur die gesetzliche Rente für Arbeitnehmer schätzt, sondern auch für Selbstständige und Beamte. Zu diesem Zweck mussten wir die Besoldungsgruppen der Staatsdiener umsetzen. Diese Applikation basiert auf der Entwicklungsumgebung Adobe Flash.

Home Auf der Internet-Darstellung des Bayrischen Rundfunks (br) wurde ein einfaches Schätzprogramm zur gesetzlichen Rente von uns eingesetzt. Das interessante an der Ergebnisdarstellung ist hier die grafische Umsetzung, weil sie veranschaulicht, wie die Rentenberechnung funktioniert. Die Entgeltpunkte werden nämlich als Verhältnis des eigenen Einkommens zum durchschnittlichen Einkommen berechnet. Gekappt werden die Einkommen durch die sog. Beitragsbemessungsgrenze. Die technische Umsetzung erfolgte in Form eines JAVA®-Applets.




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